Fuhrparkmanagement 2.0

19. Jänner 2017 – der Vortragssaal ist bis auf den letzten Sitzplatz gefüllt. Zahlreiche Vordenkerinnen und –denker aus dem Bereich Mobilität sind gekommen, um sich zum Thema Fuhrparkmanagement auszutauschen. Allerdings nicht über den klassischen Fuhrpark, sondern über alternativ betriebene Kraftfahrzeuge.

19.01.2017

10:00 – 13:30 Uhr

Kommunalkredit

Veranstaltungstyp:
GSV-Forum
Methoden:
Keynotes, Podiumsdiskussionen
Zielgruppe:
Fuhrparkverantwortliche von Unternehmen, Ländern, Städten und Gemeinden sowie ausgegliederten Unternehmen
Teilnehmerbeitrag:
kostenlos
Leiter der Veranstaltung:
GSV in Kooperation mit BMVIT, der IÖB-Servicestelle und der Bundesbeschaffung GmbH

Unter dem Motto „Fuhrparkmanagement 2.0“ werden nicht nur Impulse und Anregung zur E-Mobilität gegeben. Auch Erdgas- und Wasserstofffahrzeuge werden als Alternativen diskutiert. Dabei sind die Praxiserfahrungen der Österreichischen Post AG, des Bundesministerium für Inneres sowie des Amtes der Kärntner Landesregierung und auch des Amtes der Oberösterreichischen Landesregierung besonders spannend.

Jasmin Berghammer, IÖB-Servicestelle, nutzt die Gelegenheit vor Ort, um die Onlineplattform www.innovationspartnerschaft.at vorzustellen. Auf besonderes Interesse stoßen dabei die Mobilitätslösungen am Marktplatz. So verbindet etwa der Anbieter ibiola-mobility Carsharing mit E-Mobilität oder die Firma iconic ein funktionales Design-Carport mit einer Photovoltaikmembrane für das Laden von E-Fahrzeugen.  Die Produkte und Dienstleistungen am Marktplatz sind vielseitig. Wer für seine spezielle Herausforderung allerdings keine Lösung findet, kann eine Mobilitäts-Challenge ausrufen und wird als öffentliche Institution dabei von der IÖB-Servicestelle unterstützt.

Die Bundesbeschaffung war als Kooperationspartner mit an Bord beim GSV-Forum. Jürgen Jonke, Bereichsleiter Strategische Beschaffung der BBG, hält in einem Vortrag fest, dass erst die umfassende Analyse des individuellen Nutzungsprofils das Finden der richtigen Fuhrparklösung ermöglicht.

Keynote Speaker Christian Rötzer, TÜV AUSTRIA, ist überzeugt, dass die Frage nicht sein wird, ob künftig mehr alternativ betriebene Kraftfahrzeuge verwendet werden, sondern wann. Denn die Politik macht bereits Druck und hat in Oslo den Gebrauch von Dieselfahrzeugen zu bestimmten Zeiten bereits verboten. Auch die Stadt Wien hat ihre Position zu E-Mobilität bereits überdacht und will künftig Ladestellen einrichten, die ein Elektroauto in drei bis vier Stunden vollständig aufladen. In dieser Zeit ist das abgestellte Fahrzeug von der Parkgebühr befreit.

Alternative Antriebe umfassen allerdings nicht nur E-Fahrzeuge. Vielmehr haben auch Erdgas- und Wasserstofffahrzeuge ihre Berechtigung. Österreich ist hinsichtlich der Produktion von Wasserstoff-Ladeinfrastruktur ganz vorne mit dabei, denn jede zweite Wasserstoffanlage weltweit wurde in Wien hergestellt. Und auch das Erdgas ist als leicht erneuerbare Energiequelle eine nachhaltige und ausgefeilte Alternative.

Sie wollen mehr Details über das GSV-Forum erfahren? Unter den Downloads finden Sie alle Präsentationen der Vortragenden.

Sie wollen Ihren Fuhrpark um alternativ betriebene Kraftfahrzeuge erweitern? Sprechen Sie mit uns über Möglichkeiten, wie wir Sie dabei unterstützen können. Wir beraten Sie gerne unter der IÖB-Serviceline 01/24570-817.

IÖB-Kompetenzstelle für Mobilität:
GSV – die Plattform für Mobilität
DI Mario Rohracher
mario.rohracher@---nospam---gsv.co.at
01/713 62 96

Kontakt

Serviceline: +43 1 245 70 817
(Montag bis Freitag von 9:00 – 15:30)

E-Mail: ioeb@---nospam---ioeb.at

IÖB-Servicestelle in der BBG
Lassallestraße 9B
1020 Wien

Eine Initiative von Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Mit Unterstützung von Bundesbeschaffung GmbH