Mut zur Innovation wird belohnt

Der Projektwettbewerb 2017 lieferte vielfältige und spannende Projekte: Innovationsfreudige Beschafferinnen und Beschaffer aus ganz Österreich haben ihre Projekte eingereicht und damit gezeigt, wie vielfältig IÖB ist. Sieben Einreichungen konnten die Expertenjury besonders begeistern!

Die IÖB-Servicestelle unterstützt innovationsfreudige Beschafferinnen und Beschaffer nicht nur beratend, sondern im Auftrag des BMWFW und bmvit auch finanziell mit bis zu 55.000 €. Seit dem Frühjahr 2017 haben zahlreiche Institutionen diese Chance genutzt und ihre Beschaffungsvorhaben beim IÖB-Projektwettbewerb eingereicht. Eine Expertenjury hat nun sieben Siegerprojekte ausgewählt:

1. Platz: IT-Services der Sozialversicherung – Artificial Intelligence zur Kostenrückerstattung
Die IT-SV erhält jährlich rund 5,4 Mio. Anträge zur Kostenrückerstattung. Deshalb hat sie entschieden, die Kostenrückerstattung als einen der ersten Anwendungsfälle für künstliche Intelligenz heranzuziehen. Durch den Einsatz von AI sollen die Wartezeit für Versicherte verringert und die Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter entlastet werden.

2. Platz: Land OÖ – Barrierefreies Notrufsystem
Das Land Oberösterreich konnte die Jury mit einem barrierefreien Notrufsystem für Aufzuganlagen überzeugen. Durch Tablets der Firma VIEW ist Barrierefreiheit auf allen Ebenen sichergestellt. Zusätzlich können mit diesem System die Betriebskosten durch längere Serviceintervalle gesenkt und die Tablets für Informations- und Werbezwecke genutzt werden. Die Firma VIEW finden Sie auch auf dem Marktplatz Innovation der IÖB-Onlineplattform.

3. Platz: MA 33 der Stadt Wien – LoRa-Netzwerk
Die MA 33 der Stadt Wien möchte mit Unterstützung der ZAMG ein LoRa-Netzwerk in der Stadt aufbauen. Dieses führt u.a. zur Verbesserung der technischen Überwachung der Beleuchtungsinfrastruktur. Denn durch das Netzwerk können Ausfälle, Missbrauch oder andere Anomalien der Stadtbeleuchtung frühzeitig erkannt werden. Zukünftig könnte das Netzwerk allerdings auch für andere Einsatzzwecke im Zuge der Smart City genutzt werden.

4. Platz: Stadt Wien – Digitale Essensbons
Die digitale Essensmarke soll zukünftig nicht nur den Verwaltungsaufwand der Stadt Wien reduzieren, sondern auch Kosten einsparen. Verknüpft mit elektronischer Abrechnung wird der gesamte Prozess digitalisiert; derzeit prüft die Stadt, ob Block-Chain als Technologie passend ist. Das bringt auch eine Erleichterung für die Restaurants mit sich, deren Abrechnungsaufwand deutlich verringert wird.

5. Platz: Gewinner ist informiert. Der IÖB-Scheck wurde bislang nicht angenommen.

6. Platz: FH Kufstein – Virtual Reality Training

Die FH Kufstein setzt zukünftig auf Virtual Reality Trainings, wenn es um die Vermittlung von Coaching- und Führungskompetenz geht. Durch erfahrungsbasiertes Lernen mit einem Avatar, sollen die User besonders von dem Training profitieren und in verschiedene Rollen schlüpfen können. Gemeinsam mit dem Unternehmen innerspace entwickelt die FH Kufstein das Produkt mit Usern weiter.

7. Platz: Flughafen Wien – Viva Back
Dem Flughafen Wien ist ein gesunder Rücken seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Anliegen. Besonders dort, wo schwer getragen und gehoben wird. Deshalb werden mit der IÖB-tauglichen Viva Back Messungen und Aufzeichnungen über die individuellen Belastungen durchgeführt. Dadurch können Maßnahmen für einen gesunden Rücken gesetzt werden, wodurch die Beschäftigungsfähigkeit verlängert und die Krankenstände verringert werden.

Die IÖB-Servicestelle gratuliert den Gewinnerinnen und Gewinnern sehr herzlich!

Sie haben eine innovative Projektidee, doch die Zeit vor der Einreichfrist war zu knapp?


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E-Mail: ioeb@---nospam---ioeb.at

IÖB-Servicestelle in der BBG
Lassallestraße 9B
1020 Wien

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Mit Unterstützung von Bundesbeschaffung GmbH