Um geringe Wartezeiten für die täglich bis zu 10.000 Besucherinnen und Besucher gewährleisten zu können und einen reibungslosen Ablauf zu bieten, setzt das Schloß Schönbrunn nun auf eine innovative Lösung aus Wien. Bei der im Jahr 2017 eingereichten Open Innovation Challenge  auf www.innovationspartnerschaft.at öffnete das Schloß Schönbrunn sich für neue Möglichkeiten. Unternehmen wurde aufgerufen, Lösungen einzureichen. So konnten 21 Ideen gesammelt werden. Mithilfe des Gewinners, dem Austrian Institute of Technology (AIT), wurde das Besuchermanagementsystem bereits zum Einsatz gebracht.

Wie wird diese innovative Lösung umgesetzt?

In der ersten Stufe wurden Besucherbewegungen im Schloß mit Sensoren erfasst. Damit konnte beispielsweise herausgefunden werden, wo die Besucherinnen und Besucher sich am längsten aufhalten – nämlich im Schlafgemach von Kaiser Franz Joseph. Ein weiterer wichtiger Einfluss auf die Verweildauer an bestimmten Plätzen ist der Informationsgehalt, den die Besucherinnen und Besucher dort lesen, oder im Audioguide hören können.

Zu Personenstaus soll diese Tatsache aber in Zukunft nicht mehr führen – die erhobenen Daten werden im nächsten Schritt in das Besuchermanagementsystem eingespielt. Eine Simulation von Besucherströmen hilft bei der Ableitung von konkreten Maßnahmen zur Steuerung von Besucherströmen. Diese Maßnahmen sollen Besucherinnen und Besuchern ermöglichen, das Erlebnis Schloß Schönbrunn voll auszukosten.

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