Eckdaten des Projekts

  • Vergabegegenstand: Heiz- und Kühlsysteme
  • Umsetzungszeitraum: September 2014 als PCP-Pilotprogramm gestartet
  • Volumen: 150.000 Euro für die 1. Ausschreibung

Ausgangssituation/Problemstellung

Kern des Pilotprogramms ist die Entwicklung von Lösungen, unter Berücksichtigung der Auflagen des Denkmalschutzrechts, für die Heizung und Kühlung historischer Gebäude. Dabei geht es vorwiegend um Lufttemperatur, Luftzusammensetzung, Luftfeuchtigkeit, Luftbewegung und Temperatur der Raumbegrenzungen. Am Beispiel des Regierungsgebäudes soll eine Lösung entwickelt werden, die dann auch auf andere historische Gebäude umgelegt werden kann. Dadurch können die Kosten- und Energieeffizienz verbessert und gleichzeitig innovative Ansätze gefördert werden.

Innovativer Charakter

Inhalt der Ausschreibung ist die Entwicklung von innovativen, energieeffizienten Lösungen für das Heizen und insbesondere Kühlen historischer, zumeist denkmalgeschützter Gebäude. Das Pilotprogramm zielt dabei auf die Verbesserung des Raumklimas in den Büroräumen des Regierungsgebäudes am Stubenring ab und soll dabei aus ökonomischer sowie ökologischer Sicht beispielhafte Konzepte hervorbringen. Es handelt sich also einerseits um eine Lösungsinnovation und andererseits um eine Prozessinnovation durch vorkommerzielle Beschaffung.

Beschreibung der Vorgangsweise 

Das BMWFW hat gemeinsam mit der Burghauptmannschaft Österreich (BHÖ) im September 2014 ein Pilotprogramm im vorkommerziellen Bereich initiiert. Die FFG wurde mit der Abwicklung der Ausschreibung beauftragt. Erwartet wird eine Übertragbarkeit bzw. Multiplizierbarkeit des neuen Systems für andere vergleichbare historische Gebäude bzw. die Anwendung von Teilkomponenten des Systems für Gebäude der BHÖ mit anderer Nutzungsart (Tourismus, Konferenz). Derzeit läuft die Phase der Beauftragung der Machbarkeitskonzepte.

Ergebnis & Mehrwert

  • Die Machbarkeitsstudie und die Entwicklung von Prototypen bilden die Basis  für zukünftige kommerzielle Beschaffungen.
  • Kosten- und Energieeffizienz sowie das Arbeitsklima können verbessert werden.
  • Die Lösung soll am Beispiel des Regierungsgebäudes entwickelt und erprobt werden mit dem Ziel, eine allgemeine Lösung für unterschiedliche historische Gebäude zu finden.

Ansprechpartner 

Robert Schwertner
robert.schwertner(at)ffg.at

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