Wer nur Fehler vermeiden will, verwaltet die Gegenwart. Wer Innovation beschafft, gestaltet die Zukunft. Die größte Gefahr liegt oft nicht darin, etwas Neues auszuprobieren, sondern darin, notwendige Veränderungen zu spät anzugehen. Innovation bedeutet nicht, Risiken einzugehen, sondern Risiken bewusst zu managen, um bessere Ergebnisse für Bürgerinnen und Bürger und Verwaltung zu erzielen.
Wir klären auf:
Auch Nichtstun ist ein Risiko. Wer ausschließlich auf Bewährtes setzt, riskiert, Chancen für Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Resilienz oder Effizienzsteigerungen zu verpassen. Dadurch werden strategische Ziele oft schlechter erreicht.
Innovation bedeutet verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeld. Öffentliche Beschaffung soll nicht nur regelkonform, sondern auch wirksam sein. Innovative Lösungen können langfristig bessere Leistungen für Bürgerinnen und Bürger ermöglichen und Kosten senken.
Fehlervermeidung darf nicht zum Fortschrittsverzicht führen. Durch Pilotprojekte, Markterkundungen und schrittweise Umsetzung lassen sich Risiken kontrollieren, ohne auf Innovation zu verzichten.
Öffentliche Beschaffung hat eine Gestaltungsaufgabe. Mit rund 70 Mrd. Euro Beschaffungsvolumen in Österreich kann die öffentliche Hand Innovationen fördern, neue Märkte schaffen und bessere Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen ermöglichen.
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